Coffys Composing Atelier

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Juricere
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Learning bei doing oder so...

am Do Jul 20, 2017 4:53 pm
da mein Justy nach den Sommerferien auf die Medienschule wechselt, ist er ja außer mit seiner Filmkamera auch dran interessiert was es sonst noch im Medienbereich so gibt.  Da er oftmals meine Arbeit für Kataloge sieht, wollte er gerne auch probieren und üben mit der Kamera.

Gut ok ich habe ihm aus dem letzten Warensortiment einige Papiertüten voll gemacht und in einem Karton hingestellt. 
Meine Yogamatte auf der ich sonst Abends hier rumturne dient als Blue Screen Attrappe, Karton drunter, Kamera in die Hand gedrückt und los geht's. 

Einzel Platzierungen bis hin zu mehrfach Produktplatzierung üben und die Kamera dabei ausgiebig austesten, üben und kennenlernen.  Dabei gibt es auch verschiedene geometrische Figuren. Rechteck - Dreieck und Viereck wie auch der Kreis. Den gilt es als Schablone im Kopf zu haben je nachdem und das Produkt oder mehrere innerhalb einer geometrisch gedachten Form zu platzieren. Justy übte sich gerade im Viereck...

Tja und dann kommt Motte rein und rennt wie von der Tarantel gestochen los in ihr Zimmer und holt ihre pinke Spielzeugkamera. Schlört sich einen Karton daneben, zerrt ihre kleine Yogamatte dahin und nimmt sich einen Umschlag und legt tüchtig los.

Früh übt sich  clown



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Gimp-Art

Re: Learning bei doing oder so...

am Do Jul 20, 2017 5:50 pm
Toll die beiden. Ja so ist es, früh übt sich... up up up

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Liebe Grüße Cornelia huhualle
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New Girl

Re: Learning bei doing oder so...

am Do Jul 20, 2017 9:31 pm
smile up up

cool und süß!!! 

vlg und gutes gelingen, den beiden. :-)

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beste grüße Maren

"Weil ich träume, bin ich nicht (verrückt) " aus dem Film "Léolo"  (Jean Claude Lauzon 1992)
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Coffy
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Re: Learning bei doing oder so...

am Mi Aug 02, 2017 5:54 pm
Tolles Beispiel wie Kinder lernen und das auch gerne tun. Wir Erwachsenen denken immer Kinder sehen und hören nichts von dem was wir Erwachsenen so treiben. 
Später ist man dann erstaunt was die alles so wissen. 
Oft sieht man auch an den Kindern wie die Eltern sind - Wie der Herr so das Gescherr. 

Finde es immer wieder toll wie du deine Kinder unterstützt.

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Liebe Grüße nach weit weit weg sendet euch Coffy 
Quellennachweise meiner Bilder: http://camelott08.deviantart.com/
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ritch
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Re: Learning bei doing oder so...

am Mi Aug 02, 2017 11:33 pm
Toll, Juri! ^^ Mit dem Spaß kommt der Ehrgeiz. Was virtuelle Studiosets und andere Experimente betrifft, habe ich mir meine kindliche Neugier (und manchmal auch Eifer, wenn ich nicht so verzettelt wäre) auch erhalten können. ;) 
Es ist schön und aufbauend, wenn der Nachwuchs kreativ motiviert ist, denn dann hat man alles richtig gemacht. (Kennst ja den Spruch: Wo man singt, da lass dich nieder - böse Menschen kennen keine Lieder.)

Aber die Yoga-Matten sind ziemlich dünn - *aua!* - dafür bin ich physiologisch leider schon zu alt, abgewrackt oder bestenfalls untrainiert. ;)

BTW: Justy übt sich gerade im Viereck? Also, da hätte ich noch einen Würfel im Angebot ... *Blender-dämonisches Grinsen*. ;D Falls er nach diesen statischen Fotosets Interesse daran haben sollte, die bereits begonnene Zukunft der Produktfotografie außerschulisch mit einfachen Mitteln zu testen, gebe ich gerne Tipps zum Thema Fotogrammmetrie. Dafür braucht man nur zwei Lampen, die Yogamatte, (ein Stativ) und einen Turntable, der in jeder Küche vorhanden sein sollte. Seine Kamera sieht gut aus - und das ist schon mal mehr als die halbe Miete für hochauflösende 3D-Modelle. (Motte könnte das mit ihrer Kamera übrigens auch, wenn Justy ihr anschließend bei der Umsetzung der Fotoserie in ein 3D-Modell hilft, denn das ist nicht so einfach.) :)

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Allzeit beste Grüße,
ritch
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Juricere
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Re: Learning bei doing oder so...

am Fr Aug 04, 2017 12:10 am
Lol den Blenderwürfel hat er ja auch schon länger in Bearbeitung. Der hat schon einige Links von der Liste durch während ich gerade mal nur das Proggi drauf habe. 
Turntable? Ich kenne sowas nur von Musikhaus Thomann und es war meine erste Anschaffung als ich 15 Jahre alt war gegen den willen meiner Eltern die das Platten Scratchen damals mit den besonderen Ortofon Nadeln ganz schrecklich fanden.  clown

Doch ich mach das schon super gerne mit den Kindern. Da ich hier ja arbeite ist es oft so dass sie um mich herum schwirren und oft stellen sie Fragen usw. Also habe ich sie schon eh und je mit eingebunden und oftmals helfen sie hier auch ein wenig mit. Dafür muss es natürlich auch Lob oder Belohnung oder auch Lohn geben :o). Gerade Motte ist jetzt im --- ich will auch mithelfen -- Alter und bisher schaffe ich es immer ganz gut sie mit einzubinden dass sie auch zufrieden ist. Wenn ich am Drucken bin dann ist sie der Postbote:
Drucker druckt - Motte holt das gedruckte und bringt es an den nächsten Arbeitsablaufposten sozusagen. Das ist ein sehr wichtiger Job oja und da fühlt sie sich sehr Stolz.

Die Großen haben inzwischen auch ihre Posten in dem sie Versand zur Post fahren mit den Fahrrad und damit verdienen sie sich was zu. Ab und an müssen Waren auch aufbereitet werden für die Shootings das machen sie auch gerne. Und wenn es nichts zum helfen gibt was auch sehr oft der Fall ist dann ziehe ich Mottes kleinen Tisch mit hier hin und sie malt nebendran oder oder spielt usw. Oft bin ich dann am Arbeiten und gleichzeitig bin ich der Prinz und sie die Prinzessin wie auch immer. 

Es ist zwar manchmal anstrengend weil es eine doppelte Sache ist, und wenn sie mal hie und da bei Oma ist genieße ich das ruhigere oder auch Morgens die drei Stunden wo sie mal im Kiga ist, aber ich denke wenn ich immer alleine wäre beim Arbeiten würde mir glatt was fehlen :o). Spätestens dann muss ein kleiner Hund her damit noch was um mich herum wuselt  hämisch

Die letzten Tage sind wir sehr viel Unterwegs von Bauernhöfen bis Freizeitparks und Zoos klappern wir hier alles ab und das schön ist das fast alle immer mitkommen. Sogar mein Rene der momentan Urlaub hat und schon lange nicht mehr hier wohnt. Ich bin das absolut am genießen, könnte jede Minute so weg atmen wenn ich sie alle um mich habe. Schlimmere Gluckenmama kann man wohl kaum mehr sein ;o) Heute habe ich die Großen allerdings zum Flixbus gebracht da sie einige Tage zusammen in unsere alte Heimat nach Bayern fahren um dort Verwandte zu Besuchen und es ist heute Abend seit Motte schläft sehr sehr ruhig und tut auch mal gut.



Grüße Juri

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ritch
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Re: Learning bei doing oder so...

am Fr Aug 04, 2017 2:13 am
Hi Juri

Eine Gluckenmama ist tausend mal besser als eine Rabenmutter. ;D Scheint ja toll bei euch organisiert zu sein, und dass obwohl Du Beruf und Familie gleichzeitig wuppen musst. Respekt!  up

Turntable: Da denken die Meisten wohl erstmal an einen Plattenspieler. *g* Gemeint sind dabei aber nur ganz einfache kugelgelagerte Scheiben, wie sie in den USA z.B. in Küchenschränken genutzt werden, um verschiedene Gewürzmühlen mit einem Dreh zu erreichen, statt sich bis in die letzte Reihe durchzuwühlen. Bei uns in Europa kennt man sowas eher von Büffets in der Tischmitte, und diese Scheiben sind meist aus Holz und viel größer und besser verarbeitet. Letztere eignen sich perfekt für die Fotogrammetrie. Du findest auf YT sehr viele Tutorials zu diesem Thema, was den Aufbau und den Einsatz solcher Drehscheiben betrifft. (Ansonsten befrage mich gerne dazu, da ich einige davon getestet habe und auch kostenlose Programme kenne, die echte Figuren damit in 3D-Modelle umsetzen können. Siehe z.B. www.archive3d.net - viele jener Objekte, insbesondere die komplexeren, wurden fotogrammmetrisch erstellt statt durch Modellierung.)
Das wäre vielleicht mal ein tolles Familienprojekt: Zu meiner Zeit bestanden Familienfilme aus Super8 mit netten Urlaubserinnerungen. Heutzutage befinden wir uns jedoch in der technischen Zukunft damaliger SF-Romane. Mein Vorschlag wäre somit, dass ihr Drei zusammen einen CGI-Kurzfilm erstellt. Das ganze benötigte Equipment (außer der Drehscheibe aus dem Supermarkt) ist bereits vorhanden - der Rest ist nur Kreativität und Aufgabenverteilung. Ihr braucht eine Story (möglichst ohne Worte, denn das sind die besten) für einen CGI-Shortmovie und Backplanes (Deine Aufgabe als Composer und Art-Director, Juri) - e voila hat man das kleinste PIXAR-Studio der Welt im eigenen Wohnzimmer. ^^
Motte sucht die Hauptdarstellerin aus (z.B. ihre Lieblingspuppe), die auf dem Drehteller drapiert wird, und fotografiert sie nach Anleitung (100 Fotos reihum aus unterschiedlichen Winkeln). Justy übernimmt anschließend die programmatische Konvertierung ins CGI (VisualSFM->Blender) und fügt der Puppe Bones zur Animation hinzu. Am Ende macht ihr daraus einen Shorty auf YT, und ich leite den Link mit LIKE an die CG-Brothers&Co weiter. ;)
Das ist natürlich ein ganz anderer "Film" als die reine Produktfotografie, aber die Lichtsetzung eines Studiosets gehört im CGI natürlich auch zu den wichtigen Grundlagen.
Also, ich bin gerne mit Infos und Ideen behilflich, wenn ihr einen SUPER2017-CGI-Film drehen möchtet, den es sicherlich kein zweites Mal auf der Welt geben wird. ^^ Grundsätzlich geht es immer nur darum, etwas Neues zu erschaffen, denn sonst gäbe es keinen Fortschritt. Und wenn zudem noch alle Beteiligten hoch-motiviert sind, dann klappt es garantiert. yes45

Technischer Nachtrag: Alles was euch noch "fehlt" ist ein "Turntable" (Google "Drehteller, Küche"). Die gibt es von günstig bis Design. Wichtig ist nur, dass sie nicht kippeln und leichtgängig sind. Die Echtholzvarianten haben zudem den Vorteil, dass sie eine Maserung besitzen, die es der Fotogrammmetrie erleichtert, die richtigen Positionspunkte zu finden und zu berechnen. Die Oberfläche sollte nicht spiegeln! Ansonsten mit einem gemusterten Küchenhandtuch abdecken.
Als Programm verwende ich VisualSFM mit CMVS-Plug-In und MeshLab, um ein OBJ-File für 3D-Programme zu erstellen. Anleitungen gibt es dazu auf YT. Es sieht auf den ersten Blick viel komplizierter aus, als es wirklich ist - also nicht abschrecken lassen, denn der Workflow ist immer der selbe. Ursprünglich wurde diese Freeware für Archäologen entwickelt, um Fundstücke im 3D zu visualisieren - nun sparen unzählige Fotogrammmetriker damit Unsummen, weil sie keine hochpreisig-kommerzielle Software benötigen. :D
Was den Plattenspieler betrifft: Daraus ließe sich wirklich ein automatischer 3D-Scanner basteln. Vielleicht findet man dazu auch Anleitungen unter dem Stichwort "DIY" ... kommerzielle Geräte gibt es in diesem Bereich ... aber warum Geld ausgeben, wenn man es quasi umsonst haben kann(?). ;)


Ich kann es vollkommen nachvollziehen, dass gerade das Modelling Blender-Noobs Probleme bereitet, deshalb bildet die Fotogrammmetrie eine Alternative. Der Vorteil eines eigenen Objekts (*.obj) ist, dass Du es in späteren Composings frei verwenden darfst, ohne Angabe von CC- oder Stock-Quellen. Zu beachten wäre höchstens ein eventuell bestehender Gebrauchsmusterschutz des gescannten Objekts. Also Ablaufzeiten beachten, oder die Objekte aus Ton, Knetmasse oder Papier vor dem Scan selber basteln. ;)
Für Kinder in Mottes Alter gibt es auch kostenlose Zeichentrickprogramme bis hin zum LEGO-Movie. Wenn ein Wacom vorhanden ist, wäre das für die Kleine vielleicht auch eine lustige Beschäftigung. Früh übt's sich nur mit Spaß - der Druck ist hingegen der Feind jeglicher Kreativität. yes45

@Justy: Konnte Dich mein Beitrag zur Fotogrammmetrie bezüglich Blender begeistern? Dann teste es mal als angehender Mediendesigner - und während Deiner Ausbildung erzählst Du mir dann all die Dinge von der Front, die ich noch nicht kennen kann.  handschuettel

@Motte: In den Anfängen des Kinos staunten die Zuschauer mit großen Augen auf die Leinwand. Plötzlich bewegten sich die Bilder! Manche dachten vielleicht an Zauberei. Aber Du und ich wissen heute natürlich ganz genau, dass es keine Zauberei war. Hast Du schon mal ein Daumenkino gebastelt? Wenn nicht, dann mach mal - ist wirklich lustig. :)

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Allzeit beste Grüße,
ritch
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Re: Learning bei doing oder so...

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